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Mazda 787B
Prototype
Asia
Der Wankelmotor, eine Entwicklung aus den 1950er-Jahren, konnte sich nie wirklich durchsetzen. Zwar hatte dieser Motor einige große Vorteile (höhere Leistung bei kompakterem und leichterem Aggregat), bot aber auch ernsthafte technische Herausforderungen, die die meisten Hersteller niemals meistern konnten. So blieb kaum ein Autobauer bei dieser Technologie, außer Mazda.
Der 787B, gebaut entsprechend den Normen der Gruppe C, wurde von einem Wankelmotor mit vier Läufern angetrieben, in dem die gesamte Erfahrung zum Tragen kam, die Mazda seit dem Cosmo Sport von 1967 mit der Fertigung und dem Vertrieb von Wagen mit Kreiskolbenmotor gemacht hatte. Der Wagen war laut und das Motorengeräusch war ebenso unverwechselbar wie seine Konfiguration. Das Auto galt 1991 nicht als Favorit und wurde eher mit Außenseiterchancen gehandelt. Während jedoch die Konkurrenten einer nach dem anderen am Streckenrand liegen blieben, fuhr der 787B weiter und hatte gegen Ende des Rennens die Herzen des internationalen Publikums erobert, das nun dem wahrlich bemerkenswerten und einmaligen Wagen geschlossen den ruhmreichen Sieg wünschte. Und so geschah es dann auch.











